Andalusisches Dreieck: Olivenöl, Sherry und Brandy

Olivenöl in Andalusien

Zur andalusischen Lebensart gehören diese drei Dinge einfach dazu: Olivenöl, Sherry und Brandy.

Andalusien ist eine Drei-Flaschen-Gesellschaft. Kaum ein Haushalt kommt ohne diese drei Hauptutensilien aus, die der Durchschnittsandalusier zum Leben braucht. Eine Olivenölflasche, die nicht in der Nähe einer Flasche Sherry und einer Flasche Brandy steht, fristet in der Regel eine bedauernswerte Existenz.

Es gibt schließlich unzählige Sorten, Marken, Namen und Aromen in verschiedenen Farben, Düften und Preisen. Je länger jemand in Andalusien wohnt, desto mehr kennt er sich in diesem Gebiet aus. Schon nach wenigen Jahren ist jeder Deutsche in Andalusien ein wahrer Kenner des andalusischen Dreiecks. Auch die ersten Bücher zu diesem Thema sollten die Kennerschaft bereits nach wenigen Jahren unterstreichen.

Das Olivenöl

In ganz Andalusien sind sie zu finden: Die grün-silbrigen Olivenbäume. Der Großteil der Oliven kommt jedoch aus dem kleinen Dreieck südlich von Córdoba, zwischen Sevilla, Úbeda und Antequera. Hier werden mehr Oliven geerntet, als in ganz Europa zusammen. Da erblasen Frankreich und Italien vor Neid.

Der Sherry

“Penecilin kann Krankheiten heilen. Sherry erweckt Tote wieder zum Leben.” Diese Worte stammen von Sir Alexander Fleming, der für die Erfindung des Penezilins den Nobelpreis erhielt. Wenn Manzanilla auf dem Etikett steht kommt der Sherry immer aus Sanlucar de Barameda, nicht aus Jerez – und ist stets besonders trocken und strohgelb.

Der Brandy aus Jerez

Brandy gibt es in drei Qualitätsstufen: Solera, Solera Reserva und Solera Grand Reserva. Der Unterschied liegt in den Reifezeiten von 1,5 Jahren, 3 Jahren und 10 – 15 Jahren. Der Osborne-Stier, der über allen Autobahnen zu sehen ist, gehört übrigens zu den Solera. Osborne hat sich über die Jahre als Markenzeichen Spaniens entwickelt.



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