Andalusien: Susana Diaz verfehlt Mehrheit im ersten Wahlgang

Susana Díaz

Das andalusische Parlament verweigerte sein Vertrauen der sozialistischen Kandidatin für den Posten der Ministerpräsidentin mit 62 Gegenstimmen aus den Reihen der Oppositionsparteien PP, Podemos, Ciudadanos und IU.

Nun wirbt Susana Diaz (PSOE) bei den Abgeordneten um Unterstützung für den zweiten Wahlgang am Freitag.

Mit 62 Gegenstimmen bei nur 47 Ja-Stimmen aus den eigenen Reihen verfehlte die Kandidaten für das Präsidentenamt die notwendige absolute Mehrheit im ersten Wahlgang relativ deutlich. Die Gegenstimmen verteilen sich wie folgt auf die Parteien der Opposition:

PP 33, Podemos 15, Ciudadanos 9 und IU 5 Gegenstimmen.

Díaz möchte nun auf die anderen Parteien zugehen und wird dabei auch den einen oder anderen Kompromiss zugestehen müssen, um am Freitag die fehelenden Stimmen zu erhalten.

PSOE-Sprecher Mario Jimenez und Kandidatin Susana Diaz erklärten nach der Abstimmung, dass sie die Meinung der Abgeordneten respektieren und zugleich den Dialog suchen werden, um am Freitag ein besseres Ergebnis erzielen zu können. Gleichzeitig betonte Díaz, dass sie glaube, mit ihrem Programm für Andalusien erfolgreich sein und deshalb am Ende auch die Regierung stellen zu können. “Nun liegt die Entscheidung bei Ihnen, ob Andalusien bald eine Regierung bekommt. Andalusien hat keine Zeit zu verlieren“, so Diaz in Richtung der Abgeordneten.

Sie wies darauf hin, dass sie sich noch am vergangenen Montag nach der Verabschiedung ihres Programms mit Vertretern der Opposition getroffen habe, um deren Vorschläge einzuarbeiten. Andererseits wies Diaz aber auch darauf hin, dass sie in bestimmten Punkten gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern im Wort stehe und deshalb ihr Programm nicht komplett ändern könne und werde. Sie sei aber gerne bereit, diese Versprechen mit sachdienlichen Vorschlägen zum Wohle Andalusiens umzusetzen. Abschließend bezeichnete Diaz die Diskussion über Inhalte trotz aller Unterschiede als sehr wichtig, um am Ende zu einem guten Ergebnis für Andalusien zu kommen.






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