Conils Taxifahrer demonstrieren gegen neue Rotation

Taxistreik in Jerez

Einwände gegen die neue Regelung, die bisher noch nicht in Kraft getreten ist, werden überprüft.

„Die IU (Izquierda Unida) hält sich nicht an Abmachungen“ und „Nein zur Zwangsregelung“, konnte man auf Windschutzscheiben, Kühlerhauben und Kofferraumtüren der 30 Taxis, die sich in Conil versammelt hatten, lesen. Die Taxifahrer kamen aus Sanlúcar, Tarifa, Chiclana, Vejer, Barbate und sogar aus Estepona und Córdoba, um ihre 15 Kollegen im Kampf gegen das Inkraftreten der neuen Taxiverordnung zu unterstützen. Die neue Verordnung wurde bereits im Plenum verabschiedet, ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Sie wird im Amtsblatt veröffentlicht werden und danach wird man sich eventuell noch die Einwände dagegen anhören.

Von den Coniler Taxifahrern wird erwartet, dass sie den Taxistand von El Colorado belegen. Dieser ist jedoch bereits von drei Fahrern eines Unternehmens, das von seinen Kunden über Handy und nicht über die Taxizentrale kontaktiert wird, belegt. Die angereisten Berufstaxifahrer halten die Weigerung der Coniler Kollegen, diese neue Gemeindeverordnung zu akzeptieren für völlig legitim.

Der Präsident des Gremiums Pedro Cantillo, drückte in einer Rede sein Unverständnis darüber aus, dass „man die Taxifahrer zwingen kann, sich mit dem Dienst an einem Taxistand nach dem Rotationsprinzip abzuwechseln, obwohl man genau weiß, dass derjenige der dort Dienst hat keine Einnahmen haben wird.

Rückendeckung erhielt das Taxikollektiv durch den Präsidenten der regionalen unabhängigen Taxifahrervereinigung (Federación Regional de Autónomos del Taxi) Miguel Ruano, der hervorhob, dass diese Situation einzigartig in der Region sei. „Das Ayuntamiento von Conil wendet die andalusische Taxiverordnung hier sehr streng und kleinlich an. Das Dekret 35/2012 gibt dem Konsistorium das Recht, den Taxiservice bezüglich der Fahrzeiten und Fahrdienste und der Pausen und Standorte zu regulieren. Tatsächlich hat sich jedoch noch nie irgendein Ayuntamiento das Recht herausgenommen, einem Taxifahrer Dienstzeiten und -tage und -orte zu diktieren. Das ganze auch noch unter der Androhung, die Lokalpolizei zur Kontrolle vorbeizuschicken, und den Taxifahrer bei unerklärlicher Abwesenheit mit Sanktionen zu belegen, die bei einem wiederholten Verstoß zum Lizenzentzug führen können.“






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