Mit eigenem Blog Menschen von Spanien begeistern

Blogger

Ob Kurzzeittouristen, Dauerurlauber, Austauschstudenten oder in Spanien lebende Deutsche: Jeder, der über seinen Aufenthalt und seine Erfahrungen berichten möchte, kann das mit einem eigenen Blog tun. Doch wie wird man eigentlich Blogger?

Die Nachfrage nach deutschsprachigen Medien in Spanien ist groß. Nahezu 100 Zeitungen und Zeitschriften erscheinen in Spanien in deutscher Sprache. Doch Spanien-Blogger berichten nicht nur für die deutschsprachigen Minderheiten und Dauerurlauber in Spanien, sondern wollen das Land, seine Kultur und andere Aspekte des Lebens in Spanien auch dem Publikum in Deutschland näherbringen.

 

Aller Anfang ist schwer

Diese Redewendung gilt nicht, wenn es darum geht, einen Blog einzurichten. Die technischen Hürden dafür sind heutzutage sehr niedrig. Man braucht lediglich genügend Webspace und ein Content-Management-System. Bestimmte Hosting-Angebote wie zum Beispiel von 1&1 richten sich speziell an Einsteiger und helfen ihnen schnell und unkompliziert, einen eigenen Blog zu erstellen. Besonders hilfreich sind dabei die unterschiedlichen Design-Vorlagen und Web-Apps, mit denen man sich seinen Blog innerhalb kürzester Zeit nach eigenem Wunsch zusammenklicken kann.

Die technischen Voraussetzungen sind relativ schnell erfüllt. Doch ein Blog erfordert noch einiges mehr. Man muss kein ausgebildeter Journalist sein, um seine Leser mit interessanten Geschichten und Themen zu begeistern, aber gewisse Schreibfähigkeiten sollten Blogger schon mitbringen. Wie man einen leserfreundlichen Blogpost erstellt, kann man lernen. Wichtig ist auch, dass man seinen Blog kontinuierlich pflegt und regelmäßig neue Beiträge erstellt. Ebenso das Engagement in der Community, die die Beiträge liest und kommentiert, wird häufig mit Stammlesern belohnt und sollte darum nicht unterschätzt werden. Fragen sollte man stets ernst nehmen und beantworten. Indem Sie auf Feedback eingehen, zeigen Sie jedem Leser, wie wichtig er ist.

Wer wird mein Leser?

Das erste Publikum der Spanien-Blogger besteht oft aus Familie und Freunden. Nahe Angehörige sind meist die treusten Leser. Denn sie wollen zum Beispiel wissen, wie es ihrem Kind, der Schwester oder dem Bruder, ihrem/r Freund/in usw. während des Auslandsaufenthalts ergeht. Sie wollen an ihrer Reise beziehungsweise an ihrem Leben im Ausland teilhaben. Einige Blog-Fans lassen sich über soziale Netzwerke rekrutieren. Die Communities sind sehr wichtig, um den Bekanntheitsgrad zu steigern. Weitere Leser gewinnen Spanien-Blogger, wenn sie Beiträge mit Mehrwert für diejenigen veröffentlichen, die einen Spanien-Aufenthalt planen, spanische Rezepte nachkochen möchten oder sich einfach für das Land interessieren – Menschen suchen nach authentischen Informationen aus erster Hand und sind an persönlichen Erfahrungsberichten interessiert.

Nischenthema finden

Auch wenn es viele Blogs suggerieren: Sie sind keine gewöhnlichen Tagebücher, in denen Blogger langweile Einblicke in ihren Alltag gewähren. Erfolgreiche Blogger denken aus der Sicht ihrer Leser, analysieren ihr Feedback in den Kommentaren und leiten daraus Konsequenzen für ihre weiteren Beiträge ab.

Jemand, der sich über eine längere Zeit in Spanien aufgehalten hat oder durch das Land – abseits der typischen Touristenattraktionen – gereist ist, hat sicher Interessantes zu berichten. Wer in Spanien lebt, sitzt sozusagen direkt an der Informationsquelle und hat darum noch bessere Karten, mit authentischen Berichten eine große Leserschaft zu gewinnen und seinen Blog vielleicht sogar kommerziell betreiben zu können.

Es gibt unzählige Blogs zu fast allen erdenklichen Themen. Ziel ist es, ein Nischenthema zu finden, mit dem man sich von den anderen Bloggern abgrenzt, aber gleichzeitig auch viele Leser erreicht. Dafür sollte man sich ansehen, welche Themen bereits ausreichend bedient werden und dann eine Mindmap mit Ideen erstellen. Wer ein allgemeines Thema wählt, sollte sich durch einen besonderen Schreibstil oder nützliche Tipps von den anderen Bloggern absetzen. Wichtig ist, dass man sich ein Thema aussucht, mit dem man sich wirklich auskennt und für das man sprichwörtlich brennt.






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