Einschulungsprozess in Andalusien eröffnet

Erstklässler_mit_Schultüte

Am vergangenen Dienstag wurde der Einschulungsprozess für das Schuljahr 2016 – 2017 in Andalusien eröffent. Bis zum 31. März können Eltern für ihre Kinder, die eingeschult werden oder die Schule wechseln sollen, einen Schulplatz beantragen. Vor dem 11. April veröffentlichen die Schulen auf ihrem Anschlagbrett die Antragsteller mit der jeweils erreichten Punktzahl. 

Die Gesamtzahl der angebotenen Schulplätze in Andalusien – von der Vorschule bis zum Abitur – beträgt nach Angabe der Abgeordneten für das Bildungswesen Adelaida de la Calle knapp 1,5 Millionen, was einen Anstieg um fast 40.000 Plätze im Vergleich zum laufenden Schuljahr entspricht. Dieser Anstieg sei auf die demographische Entwicklung und die Zureise von Schülern aus anderen Regionen sowie das Umdenken der Bevölkerung von der Privat- zur öffentlichen Schule zurückzuführen.

Der Einschulungsprozess beginnt mit der Veröffentlichung der freien Plätze seitens der Schulen. Sofern ausreichend Plätze verfügbar sind, erhalten alle Antragsteller einen Platz in dem gewünschten Institut. Anderfalls wird die Auswahl der zugelassenen Schüler anhand verschiedener Kriterien, wie Geschwister, die die selbe Schule besuchen, Nähe des Wohnsitzes, Jahreseinkommen der Eltern, Behinderung etc. getroffen. Lässt sich auch unter Anwendung dieser Kriterien keine Auswahl treffen, kommt es zu einer öffentlichen Auslosung der Schulplätze, welche für den 10. Mai festgesetzt wurde. Die endgültigen Listen der zugelassenen Schüler werden am 12. Mai veröffentlicht.

 

 

 






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