Andalusiens Sprung auf die große Leinwand

FilmCrew

Das Ministerium für Tourismus und Sport und die Andalucía Film Commission verlängern ihre Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr, um so mehr Filmproduktionen nach Andalusien zu holen. Die Region ist bereits Schauplatz vieler Filme und TV-Serien.

Andalusien hat sich zum Ziel gesetzt seinen touristischen Horizont zu erweitern und seine Bildschirmquote zu erhöhen, indem sich die Autonome Gemeinschaft zum Schauplatz nationaler und internationaler Filmproduktionen wandelt. Jährlich finden bereits jetzt im Durchschnitt etwa eintausend Dreharbeiten in der Region statt. Diese Zahl soll nun gesteigert werden und es soll zudem erreicht werden, dass auch Superproduktionen mit großem Bekanntheitsgrad sich dafür entscheiden ihre Dreharbeiten nach Andalusien zu verlegen.

Hierfür hat das Ministerium für Tourismus und Sport der andalusischen Regionalregierung seine Zusammenarbeit mit der Andalucía Film Commission ein weiteres Jahr verlängert. Dies kündigte Javier Carnero, geschäftsführendes Verwaltungsratsmitglied von Turismo Andaluz, die dem Ministerium für Tourismus, Handel und Sport zugeordnet ist, bei der zusammen mit dem Vorsitzenden der Andalucía Film Commission Carlos Rosado erfolgten Vorstellung der Vereinbarung an, die bereits seit zehn Jahren besteht. In dieser Zeit hätte Andalusien seine Stellung als Wegbereiter in Spanien gestärkt und seine enorme Fähigkeit unter Beweis gestellt auch den Anforderungen komplexer Produktionen wie “Game of Thrones” gerecht zu werden, erklärte Rosado.

Im vergangenen Jahr war Andalusien hauptsächlich im Bereich der TV-Fiktion vertreten, aber auch Fernsehserien wie “Allí abajo” oder “El príncipe” wurden in dieser Region gedreht, führte Rosado weiter aus und ergänzte, dass die Filmproduktionen und der damit verbundene Filmtourismus eine bescheidene aber bedeutende Größe der Tourismusindustrie Andalusiens darstelle. Gleichzeitig kündigte er die Teilnahme der Andalucía Film Commission bei dem vom 22. April bis 1. Mai in Málaga stattfindenden Festival de Cine an, denn das spanische Kino sei eine sehr wichtige Zielgruppe. Doch dies wird nicht das einzige Festival sein, auf dem sich Andalusien als Filmschauplatz präsentiert. Javier Carnero kündigte an, dass die Autonome Gemeinschaft auch auf der diesjährigen AFCI (Association of Film Commissioners International’s)  Locations – dem wichtigsten Event im Filmsektor –  vertreten sein wird, die Ende April in Los Angeles stattfindet.

Dieser Initiative werden sich weitere, direkt an den Endverbraucher gerichtete anschließen. Carnero bestätigte, dass in diesem zehnten Jahr der Zusammenarbeit ein großer qualitativer Schritt unternommen werden soll. So werde die Verbreitung des Werbevideos, in dem Andalusien als Schauplatz für Filmaufnahmen gefördert wird, verstärkt und die digitale Präsenz werde verbessert. In diesem Rahmen werde ebenfalls ein Video der Gemeinschaft in 360 Grad estellt, das noch vor Ende des Jahres fertiggestellt sein soll. Carnero wies bei dieser Gelegenheit auch auf die Möglichkeiten hin, die das “Red de Ciudades de Cine” (Netz der Städte des Kinos) mit seinen Kontaktdaten der öffentlichen und privaten Institutionen Andalusiens oder die “Gran Ruta del Cine de Andalucía” (Große Route des Kinos in Andalusien), auf der die Schauplätze der in Andalusien gedrehten Filme nachvollzogen werden können, bieten.

 

 

 






Ein Kommentar zu Andalusiens Sprung auf die große Leinwand

  1. Bernd Strumpf sagt:

    Da sieht man mal wo das Geld hingeht. Merkel finanziert alles.

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