Hitzewelle in Spanien bricht Rekorde

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Hitzewelle in Spanien

Die Hitzewelle in Spanien hat am vergangenen Wochenende gleich in mehreren Orten Temperaturrekorde gebrochen. Sieben Mal seien in verschiedenen Landesteilen die höchsten Werte aller Zeiten gemessen worden, zitierte die Nachrichtenagentur Europa Press am Montag den Sprecher des staatlichen Wetterdienstes Aemet, Rubén del Campo. Die höchste Temperatur überhaupt sei in den vergangenen Tagen in Lleida in der nordostspanischen Region Katalonien verzeichnet worden, wo am Samstag 43,4 Grad gemessen wurden. Der bisherige Höchstwert vom 7. Juli 2015 habe in der Stadt südlich der Pyrenäen bei 41,2 Grad gelegen, hieß es.

Weitere Rekorde gab es unter anderem im katalanischen Girona (43 Grad) und in Torrejón de Ardoz in der Nähe von Madrid (41,2 Grad). Auch die Minimalwerte in der Nacht waren laut Aemet teilweise so hoch wie nie zuvor.

In den nächsten Tagen ist für die Spanier und die Urlauber in der Region aber Linderung in Sicht: Bereits am Montag sanken die Temperaturen vielerorts um drei bis fünf Grad, in Teilen Nordspaniens sogar teilweise um mehr als zehn Grad, wie das spanische Fernsehen berichtete. Allgemein würden die Werte aber zunächst weiter sommerlich hoch und die Nächte «tropisch warm» bleiben, so Aemet. (dpa)

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