Cádiz: 72.000 Einwohner gingen 2014 mangels Arbeit

Arbeitslosenquote in Andalusien

Im Jahr 2014 kamen 32.387 Menschen in die Provinz Cádiz um zu arbeiten. In der gleichen Zeitspanne verließen jedoch 71.830 Einwohner die Provinz. Dies ergibt einen negativen Saldo fast 40.000 Personen.

Diese Zahlen wurden von der Zeitarbeitsagentur Randstad zur Verfügung gestellt. Die Provinz Cádiz belegt demnach den 24. Platz bei den Zugängen und den 9. Platz bei den Abgängen in Spanien. In Andalusien belegt die Provinz Cádiz den dritten Platz bei den Abgängen hinter Sevilla und Córdoba.

Insgesamt ist Cádiz bei der Differenz zwischen Zu- und Abgängen jedoch absoluter Spitzenreiter. Mit rund 40.000 weniger Einwohnern belegt die Provinz den ersten Platz. Dahinter folgen Toledo (-32.385 Einwohner) und Badajoz (-18.858 Einwohner). In dieser Studie hat Randstad ebenfalls die offiziellen Zahlen des Servicio Público de Empleo Estatal (SEPE) analysiert.

Diese Studie besagt auch, dass es in Spanien mehr Provinzen gibt, die Einwohner verlieren, als Provinzen die Einwohner hinzu gewinnen. Bei den positiven Salden marschieren Madrid, Barcelona und die Balearen (+167.000 / +49.000 / +30.000) allen anderen Provinzen voran. Von den acht andalusischen Provinzen haben Málaga (+7.600), Huelva (+7.150), Almería (+3.000) und Jaén (+2.000) positive Salden. Cádiz (-39.400), Córdoba (-23.000), Sevilla (-14.400) und Granada (-7.750) hingegen weisen negative Salden auf.






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