Tarifa – Das Paradies für Surfer

Surfen-in-Tarifa

Zuerst einmal verdankt Tarifa den Ruf einer der Welthauptstädte des Wind- und Kitesurfens zu sein, den beiden Winden Levante und Poniente, und steht den berühmten Surf Destination wie Hawaii, oder Fuerteventura in nichts nach.

Diese beiden Winde wechseln sich, teils wochenlang in konstanter Stärke, ständig ab, und sorgen für optimale Surfverhältnisse, welche in Tarifa aufgrund der moderaten Temperaturen ganzjährig gegeben sind.
So ist es nicht verwunderlich, das viele Größen dieses Sports, wie Gisela Pulido, Alex Pastor oder Angela Peral ihren Lebensmittelpunkt nach Tarifa verlegt haben, und wie Inventar zum Straßenbild gehören. Braungebrannte Chicos und Chicas in trendigem Surfstyle bereichern Tarifa mit dem bekannten Flair, und suchen im Netz zuerst mit Windguru, und nicht mit google, um sich Wind bestimmt durchs Leben treiben zu lassen.
Über 40 Kite- und Windsurfschulen ermöglichen den Urlaubern das erlernen des faszinierenden Sports und so manches Idol unterrichtet direkt vor Ort.

Seit den 80er hat sich hier eine feste Surfszene etabliert, und mit zahlreichen Beiträgen zum wachsen dieses Sport beigetragen. So kann Tarifa voller Stolz behaupten, die größte Surfshopdichte der Welt zu haben. Weit mehr als auf Hawaii, oder anders wo.
Aber was wären die Shops ohne den Livestyle und das Lebensgefühl dieser Szene, welche immer am Wasser anzutreffen ist. Zahlreiche Cafe´s, Bars und Restaurants ermöglichen dem Tarifa-Besucher das eintauchen in diese sympathische und internationale Welt, die durch Adjektive wie chillig, entspannt, locker und cool beschrieben werden können. Man kennt sich, und lebt wie auf einem Bahnhof. Tarifa, Fuerte, oder sollen es zwei Wochen Hawaii sein. Ganz egal, Wind ist die Devise und andere Freunde sind bestimmt auch schon dort. Das Netz verbindet.

Liebevoll dekorierte Surfläden, Locations und Strandbars ziehen sich bis nach Caños de Mecca, und weiter an die Costa de la Luz, hinauf. Denn auch nach dort verschlägt es die Wind- und Kitesurfer, welche gerne mal nach Caños fahren um die dortigen Wellen am Leuchtturm abzureiten. Denn auch dort knallt der Levante mit voller Wucht in die Schirme und Segel. Das Material läßt härteste Beanspruchungen über sich ergehen und bekommt dort weit mehr ab als an deutschen Baggerseen. Abends liegen dann so manche gebrochene Boards am Strand und lassen den hinkenden Surfer von dannen, Richtung Tarifa ziehen.

….. “hang loose”, und nach der Session geht es erst mal in einen chilligen Laden auf ein kühles Bier.



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