Zu viel Werbung: 812.140 € Strafe für Mediaset

Mediaset Spanien

Im Januar und Februar wurden in den Programmen von Telecinco und Cuatro schwerwiegende Gesetzesverstöße begangen.

Die spanische Instanz zur Kontrolle der Märkte und des Wettbewerbs, Comisión Nacional de los Mercados y la Competencia (CNMC), hat die Firma Mediaset mit einer Geldstrafe von 812.140 Euro belegt. Mediaset hatte das Zeitlimit der Werbeausstrahlungen auf ihren Fernsehkanälen Telecinco und Cuatro überschritten. Diese Begrenzung ist im allgemeinen Gesetz der audiovisuellen Kommunikation geregelt.

Die CNMC berichtet, Mediaset habe den Artikel 14 verletzt, in dem die maximale Sendedauer von Werbespots, Werbebotschaften und Verkaufssendungen auf 12 Minuten pro Stunde festgesetzt ist. Laut Gesetzgebung dürfen in diese 12 Minuten weder Sponsoreneinblendungen noch Produktplatzierungen eingeschlossen sein.

Das Gesetz schließt außerdem Verkaufsspots aus, deren Länge die Dauer eines Werbespots deutlich überschreitet, bzw die zusammengenommen mehr als 36 Minuten pro Tag bzw 3 Minuten pro Stunde dauern.

Die sowohl leichten, als auch schwerwiegenden Gesetzesverstöße wurden im Januar und Februar 2015 auf den Kanälen Telecinco und Cuatro begangen. Mediaset kann gegen die Strafe des CNMC innerhalb von zwei Monaten vor dem Obersten Zivilgericht (Audiencia Nacional) in Berufung gehen.






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